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Portfolio-Backtester: Wie hätte sich jede Aufteilung deiner ETFs entwickelt — nach Kosten und Steuern?

60/40, 80/20 oder etwas dazwischen? Statt Aufteilungen einzeln zu testen, rechnet Paperball alle Aufteilungen deiner ETFs, Fonds und Aktien in festen Schritten mit echten Kursen durch und stellt Rendite, Schwankung und Rückgänge nebeneinander.

  • Kostenloses Konto mit Startguthaben
  • Monte-Carlo-Simulation inklusive
  • Hosting in der EU · DSGVO

Was Paperball anders macht

  • Alle Aufteilungen statt einer

    Viele Backtest-Werkzeuge rechnen eine feste Aufteilung, etwa 60/40. Paperball rechnet alle Aufteilungen deiner Wertpapiere in festen Schritten durch — die Gewichte musst du nicht raten.

  • Netto statt brutto

    Steuer auf Kursgewinne und Ausschüttungen, Teilfreistellung, Freibetrag, Vermögenssteuer: Paperball kennt die Steuer-Mechanik von 8 Ländern. Die Sätze trägst du selbst ein oder übernimmst Beispielwerte.

  • Speichern und weiterverfolgen

    Markiere eine Aufteilung als Favorit. Paperball rechnet sie mit neuen Kursen automatisch weiter, damit du siehst, wie sie sich weiter entwickelt.

Ein Beispiel mit echten Kursen

Drei Wertpapiere — Aktien weltweit, Euro-Staatsanleihen und Gold — in 20-%-Schritten aufgeteilt ergeben 21 Aufteilungen. Vier davon:

Aktien WeltEuro-StaatsanleihenGoldRendite p. a.VolatilitätGrößter RückgangSharpe Ratio
100 %0 %0 %12,69 %15,30 %-33,63 %0,73
60 %40 %0 %8,37 %9,45 %-21,54 %0,69
40 %40 %20 %7,99 %7,51 %-16,35 %0,80
0 %100 %0 %1,59 %5,05 %-22,59 %-0,06

Von diesen vier hatte die Aufteilung mit der höchsten Rendite auch den tiefsten Rückgang. Reine Euro-Staatsanleihen schwankten am wenigsten, fielen zwischenzeitlich aber tiefer als die Aufteilung 40/40/20. Rendite, Schwankung und Rückgang beantworten drei verschiedene Fragen.

Ergebnisansicht des Portfolio-Backtesters: Aufteilungen aus Aktien Welt, Euro-Staatsanleihen und Gold, jede als Karte mit Rendite, Volatilität, größtem Rückgang und Sharpe Ratio
So zeigt der Portfolio-Backtester das Ergebnis: jede Aufteilung als Karte mit ihren Kennzahlen — hier die zwei Aufteilungen des Beispiels mit der höchsten Sharpe Ratio.

Kurse vom 13.11.2009 bis 07.10.2026 in Euro, Startkapital 10.000 €, jährliches Rebalancing, ohne Ordergebühren und Steuern; Sharpe Ratio mit 2 % risikolosem Zins. Vergangene Ergebnisse sind kein Hinweis auf künftige.

Alle drei Wertpapiere stehen in den Testdaten — du kannst das Beispiel im kostenlosen Tarif selbst nachrechnen.

Wofür du den Backtester nutzt

  • Wie tief wäre es zwischendurch gegangen?

    Neben der Rendite steht für jede Aufteilung ihr größter Rückgang und wie lange er dauerte. So siehst du, welche Aufteilungen zu den Verlusten passen, die du aushalten würdest.

  • Lohnt sich das Umschichten?

    Jede Aufteilung rechnet Paperball ohne Rebalancing und in vier Rhythmen, nach Ordergebühren und Steuern. Du siehst, was das Umschichten in deinem Zeitraum gebracht oder gekostet hätte.

  • Was wäre nach Kosten und Steuern geblieben?

    Ordergebühren, Ausgabeaufschlag, Depotgebühr und die Steuer-Mechanik von 8 Ländern laufen Tag für Tag mit. Die Zahlen sind keine Bruttowerte, sondern das, was im Depot gestanden hätte.

Die höchste Rendite der Vergangenheit ist keine Empfehlung

Eine Aufteilung kann vorn liegen, weil ein Wertpapier im gewählten Zeitraum zufällig besonders gut lief. Wer nur nach der Rendite sortiert, wählt die Vergangenheit. Prüf deshalb auch, ob eine Aufteilung zu dem Rückgang passt, den du aushältst — und wie sie in anderen Abfolgen abschneidet: Die Monte-Carlo-Simulation setzt dafür aus ihren Monatsrenditen 10.000 mögliche Verläufe zusammen.

Mehr zur Monte-Carlo-Simulation

So funktioniert’s

  1. Wertpapiere wählen

    Stell eine Liste aus ETFs, Fonds und Aktien zusammen — frei aus über 80.000 Wertpapieren, auch im kostenlosen Tarif.

  2. Aufteilungen rechnen

    Leg Zeitraum, Kosten und Steuern fest. Paperball rechnet jede Aufteilung durch und zeigt Rendite, Schwankung, Drawdown und weitere Kennzahlen.

  3. Vergleichen und behalten

    Sortiere die Ergebnisse nach der Kennzahl, die dir wichtig ist, und speichere die Aufteilungen, die du weiterverfolgen willst.

Was ein Backtest rechnet

Jede Aufteilung durchläuft dieselbe Rechnung: Kauf, Umschichtungen, Kosten und Steuern Tag für Tag mit den echten Kursen.

  • Rendite, Risiko und Verhältniszahlen

    CAGR, Volatilität, maximaler Drawdown und seine Dauer, Sharpe, Sortino, Calmar und weitere Verhältniszahlen — dazu Endwert und Ausschüttungen und, gegen einen Vergleichsindex deiner Wahl, Alpha und Beta.

  • Ordergebühren, Ausgabeaufschlag, Depotgebühr

    Ordergebühren mit festem und prozentualem Anteil, Mindest- und Höchstbetrag — beim Kauf und bei jeder Umschichtung. Dazu der Ausgabeaufschlag je Wertpapier und, wenn deine Bank eine verlangt, die Depotgebühr pro Jahr.

  • Fünf Rebalancing-Varianten

    Jede Aufteilung rechnet Paperball ohne Rebalancing und mit monatlichem, quartalsweisem, halbjährlichem und jährlichem Rebalancing. So siehst du, was das Umschichten nach Kosten und Steuern gebracht hätte.

  • Die Steuer-Mechanik von 8 Ländern

    Steuer auf Kursgewinne und Ausschüttungen, Teilfreistellung, Freibetrag, Vermögenssteuer und in den USA die Haltedauer. Die Sätze trägst du selbst ein oder übernimmst Beispielwerte.

  • Entnahmeplan mit Liquiditätspuffer

    Leg fest, ob du einen festen Betrag entnimmst, auf Wunsch jedes Jahr um die Inflation erhöht, oder einen Prozentsatz vom aktuellen Wert — monatlich bis jährlich. Paperball rechnet das mit Verkaufskosten und Steuer in jede Aufteilung deines Backtests ein und zeigt, ob das Vermögen gereicht hätte, was übrig geblieben wäre und wie knapp es zwischendurch geworden wäre. Beim festen Betrag springt auf Wunsch ein verzinster Puffer neben dem Depot in schwachen Jahren ein.

Von der Idee bis zum Plan

Die Werkzeuge greifen ineinander: Was du in einem speicherst, rechnest du im nächsten weiter.

  1. Wertpapiere sammeln und vergleichen

    In der Watchlist stehen Rendite und Risiko deiner Kandidaten im selben Zeitraum nebeneinander.

  2. Aufteilungen rechnen

    Der Portfolio-Backtester rechnet alle Aufteilungen deiner Auswahl durch, der Depot-Check stellt dein eigenes Depot daneben.

    Du bist hier
  3. Andere Abfolgen prüfen

    Die Monte-Carlo-Simulation setzt aus den Monatsrenditen eines gespeicherten Portfolios 10.000 mögliche Verläufe zusammen.

  4. Sparen und Entnehmen planen

    Mit Sparplan und Entnahmeplan prüfst du, ob deine Raten und Entnahmen in diesen Verläufen gereicht hätten.

Sieh dir an, was andere testen

In den Community-Backtests stehen Aufteilungen, die andere Nutzer veröffentlicht haben — mit allen Kennzahlen.

Community-Backtests ansehen

Fragen zum Portfolio-Backtest

Was ist ein Backtest?

Ein Backtest rechnet mit historischen Kursen nach, wie sich eine Anlage entwickelt hätte. Paperball macht das nicht für eine Aufteilung, sondern für alle Aufteilungen deiner Wertpapiere auf einmal — das ist ein Backtest, egal ob es 50 oder 50.000 Aufteilungen sind.

Was ist der Unterschied zwischen Backtest und Monte-Carlo-Simulation?

Der Backtest schaut zurück: Er rechnet mit den echten Kursen nach, was aus deinem Geld geworden wäre — genau so, wie es damals gelaufen ist. Das ergibt einen einzigen Verlauf. Die Monte-Carlo-Simulation fragt weiter: Was wäre, wenn die guten und die schlechten Jahre in einer anderen Reihenfolge gekommen wären? Dazu schneidet sie die echte Kursgeschichte in Stücke von je zwölf Monaten und setzt sie 10.000-mal neu zusammen. So siehst du, wie unterschiedlich es hätte kommen können — etwa, in wie vielen dieser Verläufe deine Entnahmen bis zum Ende gereicht hätten. Kurz gesagt: Der Backtest zeigt, was passiert ist; Monte Carlo zeigt die Bandbreite. Eine Vorhersage ist beides nicht.

Welche Wertpapiere kann ich testen?

ETFs, Fonds und Aktien mit Kurshistorie. Du wählst in jedem Tarif frei aus über 80.000 Wertpapieren, die du per ISIN oder Symbol findest, oder lädst Kurse aus einer Datei.

Wie lang ist der Backtest-Zeitraum?

So lang, wie alle gewählten Wertpapiere gemeinsam Kurse haben, mindestens ein Jahr. Sind es weniger als fünf Jahre, weist Paperball darauf hin und nennt das Wertpapier, das den Zeitraum verkürzt. Auf Wunsch rechnest du nur die letzten Jahre.

Was kann ich tun, wenn die Kursgeschichte eines Wertpapiers zu kurz ist?

Ein Backtest braucht mindestens ein Jahr, eine Monte-Carlo-Simulation mindestens fünf Jahre, in denen alle gewählten Wertpapiere Kurse haben. Reicht das nicht, gibt es zwei mögliche Gründe. Erstens: Das Wertpapier ist einfach noch jung. Wurde ein ETF vor drei Jahren aufgelegt, gibt es auch nur drei Jahre Kurse — die kann niemand verlängern. Für die Rechnung kannst du dann ein älteres Wertpapier verwenden, das Ähnliches enthält, zum Beispiel einen anderen ETF auf denselben Index. Zweitens: Das Wertpapier ist älter, aber unser Datenanbieter liefert seine Kurse nicht weit genug zurück. Dann ergänzt du die fehlenden Kurse selbst: Auf der Seite „Watchlist“ lädst du beim Wertpapier eine Kursdatei (CSV) hoch — das geht in jedem Tarif. Tipp: Kostenlose Kurse findest du bei onvista.de und investing.com. Mit einem kostenlosen Konto lädst du dort die historischen Kurse als CSV-Datei herunter, und Paperball liest beide Formate direkt.

Welche Kosten rechnet der Backtest ein?

Ordergebühren beim Kauf und bei jeder Umschichtung, den Ausgabeaufschlag je Wertpapier und eine Depotgebühr pro Jahr, wenn du eine einträgst. Die laufenden Kosten eines Fonds (TER) stecken bereits in seinem Kurs. Spreads rechnet Paperball nicht eigens ein — wer sie berücksichtigen will, schlägt sie auf die prozentuale Ordergebühr auf.

Werden Ausschüttungen wieder angelegt?

Nur wenn du es wählst. Standardmäßig bleiben Ausschüttungen außen vor: Sie stehen als eigene Kennzahl da, und Rendite und Endwert messen die Kursentwicklung. Im Formular kannst du sie stattdessen wieder anlegen — am Ex-Tag nach Steuer in dasselbe Wertpapier, wie bei einem thesaurierenden Fonds. Der Ex-Tag ist der erste Handelstag, an dem das Wertpapier ohne Anspruch auf die Ausschüttung gehandelt wird. Mit Spar- oder Entnahmeplan können sie auch die Entnahmen bezahlen oder in den Liquiditätspuffer gehen.

Wie genau sind die Steuern?

Paperball kennt die Mechanik von 8 Ländern: Steuer auf Kursgewinne und Ausschüttungen, Teilfreistellung, Freibetrag, Vermögenssteuer und in den USA die Haltedauer. Die Sätze pflegt Paperball nicht selbst — du trägst sie ein oder übernimmst Beispielwerte. Das Ergebnis ist eine Näherung und ersetzt keine Steuerberatung.

Ist das Anlageberatung?

Nein. Paperball ist ein Rechenwerkzeug und gibt keine Anlageberatung oder Anlageempfehlung. Ein Backtest rechnet nach, wie sich eine Aufteilung in der Vergangenheit entwickelt hätte. Die Ergebnisse sind rückgerechnet und kein verlässlicher Hinweis auf künftige Wertentwicklungen. Entscheidungen über deine Geldanlage triffst du selbst.

Ist die Monte-Carlo-Simulation dabei?

Ja. Portfolio-Backtest und Monte-Carlo-Simulation gehören zum selben Konto und zu denselben Tarifen. Der Einstieg ist dauerhaft kostenlos — alle Preise im Überblick.

Teste deine eigene Aufteilung

Wähle deine Wertpapiere und sieh, wie sich jede Aufteilung nach Kosten und Steuern entwickelt hätte.