Paperball Finance

Paperball Finance ist ein Portfolio-Backtester im Web: Er rechnet Portfolios aus ETFs, Fonds und Aktien auf historischen Kursen durch — nach Kosten, Ausschüttungen und Steuern — und simuliert Entnahmepläne mit Monte Carlo. Betrieben wird er von der 121 Apps GmbH in München, gehostet in Deutschland.

Stand der Angaben:

Paperball Finance: Kernfakten

Art
Web-Anwendung für Portfolio-Backtests, Entnahmepläne und Monte-Carlo-Simulationen
Hosting
Server in Leipzig, Deutschland; Sicherungen verschlüsselt in Amsterdam
Wertpapiere
ETFs, Fonds, Anleihenfonds, Aktien, REITs, ADRs und GDRs, jeweils mit Kurshistorie: Auswahl aus über 80.000 Wertpapieren, dazu eigene Kurse aus CSV-, Excel- oder ODS-Dateien
Steuermechanik
Deutschland, Österreich, Schweiz, Vereinigtes Königreich, Frankreich, Vereinigte Staaten, Niederlande und Schweden
Sprachen
Dansk, Deutsch, English, Español, Français, Italiano, Nederlands, Norsk, Polski, Português und Svenska
Rechtlicher Rahmen
Mathematisches Analysewerkzeug; keine Anlageberatung, Anlagevermittlung oder Finanzportfolioverwaltung im Sinne des WpIG/WpHG

Paperball Finance: Was es ist

Paperball Finance probiert nicht eine Aufteilung, sondern alle Aufteilungen der gewählten Wertpapiere in festen Schritten und sortiert sie nach Kennzahlen wie Sharpe-, Sortino- oder Calmar-Ratio. Jede Aufteilung wird in fünf Rebalancing-Varianten gerechnet: nie, monatlich, vierteljährlich, halbjährlich und jährlich.

Dazu kommen Entnahmepläne für den Ruhestand und Monte-Carlo-Simulationen, die aus den echten Monatsrenditen eines Portfolios 10.000 mögliche Verläufe bilden. Alle Portfolios sind virtuell: Es werden keine Wertpapiere gekauft oder verkauft und kein Geld angelegt.

Paperball Finance: Wie gerechnet wird

Gerechnet wird auf historischen Tageskursen mit allem, was den Ertrag eines echten Depots verändert:

  • Kosten: Ordergebühren (fest, prozentual, mit Mindest- und Höchstbetrag), Ausgabeaufschläge je Wertpapier und eine jährliche Depotgebühr in Prozent des Depotwerts. Die laufenden Kosten eines Fonds (TER) sind im Kurs bereits enthalten und werden nicht zusätzlich abgezogen.
  • Ausschüttungen: Jede Ausschüttung zählt am Ex-Tag — dem ersten Handelstag, an dem das Wertpapier ohne Anspruch auf die Ausschüttung gehandelt wird — und wird versteuert. Was danach mit ihr geschieht, wählst du: Vorgabe ist, sie nicht zu beachten; sie steht dann als eigene Kennzahl da. Wieder angelegt kauft der Backtest für sie Anteile desselben Wertpapiers, ohne Ordergebühr und ohne Ausgabeaufschlag. Mit einem Spar- oder Entnahmeplan kann sie stattdessen vom Konto aus die Entnahmen bezahlen oder in den Liquiditätspuffer gehen.
  • Steuern: die Steuermechanik von 8 Ländern. Gerechnet werden Steuern auf Kursgewinne und Ausschüttungen, je nach Land außerdem Teilfreistellung, Jahresfreibetrag, ein ermäßigter Satz nach Haltedauer, Vermögenssteuer und für Deutschland die Vorabpauschale auf Fonds. Hinzu kommen steuerbegünstigte Konten wie ISA, Roth IRA oder ISK. Die Steuersätze legt der Nutzer fest; unverbindliche Beispielwerte je Land lassen sich übernehmen. Das Ergebnis ist eine Näherung, keine Steuerberatung.
  • Rebalancing: An jedem Rebalancing-Termin verkauft Paperball Finance jede Position, deren Wert um mehr als 1 % des Depotwerts über ihrem Zielwert liegt, bis zum Zielwert. Den Erlös erhalten die Positionen, die um mehr als 1 % darunter liegen; liegt keine so weit darunter, alle untergewichteten Positionen – jeweils im Verhältnis ihres Abstands zum Zielwert. Verkäufe kosten Ordergebühr und Steuer auf den Verkaufsgewinn, Käufe Ordergebühr und Ausgabeaufschlag.
  • Sparplan: Im Backtest legt Paperball Finance am ersten Handelstag jeder Sparperiode eine Rate an, auf Wunsch mit jährlicher Steigerung der Rate und mit eigenen Sparplan-Gebühren. Auf die Ansparphase kann im selben Lauf ein Entnahmeplan folgen.
  • Entnahmeplan: fester Betrag mit Inflationsanpassung oder ein Prozentsatz vom Wert, monatlich bis jährlich, beim festen Betrag auf Wunsch mit verzinstem Liquiditätspuffer.
  • Zeitraum: Ein Backtest beginnt frühestens an dem Tag, ab dem alle gewählten Wertpapiere durchgehende Tageskurse haben. Das Wertpapier, dessen Kursgeschichte am spätesten beginnt, bestimmt den Beginn; ein kürzerer Zeitraum ist wählbar. Paperball Finance verlängert kurze Kursgeschichten nicht über Index- oder Ersatzreihen; eigene Kursdateien, die weiter zurückreichen, können sie verlängern. Monte Carlo auf einem Anlagemix rechnet nur in dem Zeitraum, den alle Bausteine mit eigener Kursgeschichte abdecken.
  • Währung: Backtests und Monte-Carlo-Simulationen rechnet Paperball Finance in Euro. Kurse in anderen Währungen werden für jeden Tag mit dem Referenzkurs einer Zentralbank umgerechnet, der an diesem Tag oder zuletzt davor veröffentlicht wurde. Vor 1999 rechnet Paperball Finance über die D-Mark: mit den Tageskursen einer Zentralbank, umgerechnet zum festen Kurs von 1,95583 D-Mark je Euro; die gibt es ab 1971 für US-Dollar, Pfund, Franken, Yen, Kanadischen Dollar und die skandinavischen Kronen. Für den US-Dollar gelten von Oktober 1949 bis 1970 die festen Paritäten der D-Mark: 4,20, ab März 1961 4,00 und ab Oktober 1969 3,66 D-Mark je Dollar; während der Freigabe im Herbst 1969 gilt der letzte Kurs davor. Eine Währungsabsicherung gibt es nicht: Rendite, Volatilität und Drawdown enthalten die Wechselkursbewegung aus Sicht eines Euro-Anlegers. Fehlt ein Wechselkurs oder ist die Währung eines Wertpapiers unbekannt, startet der Backtest nicht. Ergebnisse lassen sich in anderen Währungen anzeigen: Dabei werden die fertigen Euro-Beträge mit dem Wechselkurs am Start- und am Endtag umgerechnet; die Kennzahlen in Prozent bleiben unverändert. Ausnahme sind die Jahre vor November 1949 im Baustein US-Aktien seit 1871: Von Dezember 1924 bis Juni 1941 rechnet er über die Reichsmark (Monatsmittel der New Yorker Kurse); davor und danach gibt es keinen brauchbaren Kurs, seine Rendite zählt dort in Dollar, ohne Wechselkursbewegung. Liegen US-Aktien seit 1871 und deutsche Aktien seit 1871 im selben Anlagemix, zählen beide in den Monaten ohne Kurs zwischen Mark und Dollar in Kaufkraft. Ebenso rechnen die Bausteine Aktien weltweit seit 1871: bis Juli 1914 über die feste Goldparität, von Dezember 1924 bis Juni 1941 über die Reichsmark (das Pfund über seinen Dollarkurs), in den Monaten ohne Kurs zwischen Mark und Dollar jedes Land in Kaufkraft. In einem Anlagemix mit deutschen Aktien oder Aktien weltweit seit 1871 zählen US-Aktien bis Dezember 1878 über den Goldkurs des Dollars (den Dollarkurs des Pfunds), weil der Dollar erst 1879 an das Gold zurückkehrte.
  • Kennzahlen: Rendite p. a. (CAGR), Volatilität, maximaler Drawdown und die längste Zeit ohne neuen Höchststand (in Handelstagen), Sharpe-, Sortino-, Calmar-, Sterling- und Martin-Ratio, Ulcer-Index sowie Beta und Alpha gegen einen wählbaren Vergleichsindex. Sharpe-Ratio, Sortino-Ratio und Alpha rechnen gegen einen risikofreien Zins, den der Nutzer einstellt. Die Community-Backtests rechnen alle Portfolios nach einem einheitlichen Standard: ohne Steuern und Gebühren, mit einem risikofreien Zins von null und frühestens ab einem einheitlichen Stichtag. Dadurch sind die Kennzahlen der Community-Backtests untereinander vergleichbar. Die Vergleichsindizes enthalten die Ausschüttungen (Gesamtertrag) und werden in Euro umgerechnet.
  • Monte Carlo: Zwei Rechenwege stehen zur Wahl. „Neu gezogen“ (Vorgabe): Aus den historischen Monatsrenditen zieht Paperball Finance zufällig und mit Zurücklegen Stücke aufeinanderfolgender Monate und reiht sie zu 10.000 möglichen Verläufen aneinander – ein historischer Block-Bootstrap. Vorgabe sind Stücke von 12 Monaten; die Stücklänge ist von 1 bis 60 Monaten wählbar oder zufällig, im Mittel 12 Monate lang (stationärer Bootstrap nach Politis und Romano). Innerhalb eines Stücks bleiben Krise und Erholung beisammen; eine Normalverteilung wird nicht angenommen. Auf Wunsch lässt sich die Rendite vorsichtig ansetzen: Jede Monatsrendite wird mit demselben Faktor gesenkt, bis die mittlere Rendite einem vorsichtigeren Wert entspricht – vorgeschlagen aus langen Aktien- und Anleihenreihen, nach Inflation verglichen, oder selbst gewählt; angehoben wird nie. „Echte Startjahre“: Ohne Zufall spielt Paperball Finance den Plan ab jedem Januar der Kursgeschichte, ab dem die ganze Laufzeit hineinpasst, in echter Reihenfolge durch – eine historische Simulation mit rollierenden Zeitfenstern, nur mit echten Kursen und erst ab 20 Startjahren. Beide Wege setzen nur zusammen, was in der Kursgeschichte vorkam; Marktphasen außerhalb der Daten können sie nicht erzeugen. Unter 5 Jahren Kursgeschichte wird nicht gerechnet, unter 10 Jahren zeigt die Oberfläche eine Warnung. Gerechnet wird mit Anspar- und Entnahmephase, auf Wunsch mit Steuer nach denselben Einstellungen wie im Backtest, je Verlauf genähert. Als tragbar weist Paperball Finance den höchsten Entnahmebetrag aus, der in mindestens 90 % der Verläufe bis zum Ende der Laufzeit gereicht hätte.
  • Inflation: Wo die Kursgeschichte im Februar 1871 oder später beginnt, rechnet Paperball Finance die Inflation aus denselben Monaten wie die Rendite, in der Währung, in der die Rendite zählt: ab November 1949 mit den amtlichen deutschen Verbraucherpreisen, von Dezember 1924 bis Juni 1941 mit dem Lebenshaltungsindex des Deutschen Reichs, in den übrigen Monaten davor mit den amerikanischen – ohne Euro- oder Reichsmark-Kurs zählen die Renditen dort in Dollar. Beginnt sie früher, gilt ein fester Satz. Enthält ein Anlagemix deutsche Aktien oder Aktien weltweit seit 1871, gilt bis Oktober 1949 der deutsche Lebenshaltungsindex; von November 1918 bis Januar 1924 zählt dieser Baustein in Kaufkraft, ohne Teuerung. Die Bausteine Aktien weltweit seit 1871 zählen in den Monaten ohne Kurs zwischen Mark und Dollar in Kaufkraft, ohne Teuerung.
  • Bausteine: Eine Monte-Carlo-Simulation kann statt eines gespeicherten Portfolios einen Anlagemix aus Bausteinen rechnen. Bausteine sind Reihen für Aktien, Anleihen und Gold, der Geldmarktzins, ein fester Zins und auf Wunsch die Wertpapiere, die sich der Nutzer gemerkt hat. Die Bundesanleihen-Bausteine sind keine gehandelten Fonds: Paperball Finance rechnet sie aus den Renditen, die eine Zentralbank seit 1972 monatlich veröffentlicht, als Nullkuponanleihe mit gleichbleibender Restlaufzeit von 2, 7 oder 10 Jahren, die jeden Monat neu gekauft wird. Ebenso gerechnet ist der Baustein für US-Staatsanleihen: aus den Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen, die seit 1962 täglich veröffentlicht werden, als Anleihe mit Halbjahreskupon und gleichbleibender Restlaufzeit. Zwei Bausteine reichen weiter zurück als jeder Fonds: deutsche Aktien seit 1954 aus einer wissenschaftlichen Reihe (alle Aktien des obersten Frankfurter Segments) und US-Aktien seit 1926 aus einer wissenschaftlichen Datensammlung (der gesamte US-Aktienmarkt); ab 2014 beziehungsweise 1993 schließen sie an gehandelte ETFs an. Ebenso gerechnet ist der Baustein für deutsche Staatsanleihen seit 1956: aus der Rendite zehnjähriger deutscher Staatsanleihen, die eine internationale Organisation monatlich veröffentlicht, als Anleihe mit Jahreskupon; für die Jahre vor 1972 beruht sie vermutlich auf der Umlaufsrendite deutscher Anleihen, einem Mittel über alle Restlaufzeiten. Am weitesten zurück reichen US-Aktien seit 1871: bis 1926 geschätzt aus zwei wissenschaftlichen Datensammlungen (Monatsmittel eines breiten Index und Monatsendkurse einzelner Aktien), danach dieselbe Reihe wie US-Aktien seit 1926; vor November 1949 rechnet sie von Dezember 1924 bis Juni 1941 über die Reichsmark und sonst in Dollar, ohne Währungseffekt, weil es keinen brauchbaren Kurs gibt. Gold reicht bis 1960 zurück: bis 2009 der Goldpreis in Dollar aus den Rohstoffpreisen einer internationalen Organisation (Monatsmittel), in Euro umgerechnet, ab 2010 Xetra-Gold. Ebenso weit zurück reichen deutsche Aktien seit 1871: bis 1953 ein Index deutscher Standardaktien mit Dividenden aus einer wissenschaftlichen Arbeit (Monatsmittel), danach dieselbe Reihe wie deutsche Aktien seit 1954; von August 1914 bis Oktober 1918 war die Börse geschlossen, von November 1918 bis Januar 1924 zählt die Rendite in Kaufkraft. Aktien weltweit seit 1871 sind geschätzt, in fünf Fassungen: wie der MSCI World (bis 2007 70 % USA, danach der iShares MSCI World), mit festen 30 oder 50 % USA oder nur USA (ab 2008 aus dem SPDR S&P 500 ETF und dem iShares MSCI EAFE) und historisch gewichtet nach dem Börsenwert der Länder zur jeweiligen Zeit (ab 2008 der iShares MSCI World). Bis 2008 sind sie zusammengesetzt aus US-, britischen, deutschen, französischen, italienischen und japanischen Aktien. Die britischen Aktien stammen aus einer Sammlung historischer Wirtschaftsdaten einer Zentralbank, ohne Dividenden, ersatzweise mit der Dividendenrendite der US-Aktien; für Frankreich, Italien und Japan gibt es nur Jahreswerte aus einer wissenschaftlichen Datensammlung, die mit dem Verlauf der britischen Monate auf zwölf Monate verteilt sind. In der Auswahl für einen neuen Anlagemix steht je Anlageklasse die längste Reihe – die zehnjährige Bundesanleihe als eine Reihe seit 1956, bis August 1972 aus der Rendite der internationalen Organisation, danach aus der Zinsstrukturkurve –; Länderreihen und einzelne Index-ETFs rechnen weiter in einem gespeicherten Anlagemix und als Vergleichsindex im Backtest.
  • Daten: Paperball Finance bezieht Kurse, Ausschüttungen und Stammdaten der Wertpapiere von einem lizenzierten Marktdatenanbieter. Die Vergleichsindizes sind ETF-Reihen aus diesen Kursen, in denen die Ausschüttungen wieder angelegt sind (Gesamtertrag). Branchen- und Länderverteilungen von Fonds stammen aus den Positionslisten der Fondsgesellschaften, ergänzt um eine KI-Recherche per Websuche. Wechselkurse und Geldmarktzinsen sind Referenzwerte von Zentralbanken, Anleiherenditen stammen von Zentralbanken und einer internationalen Organisation, die langen Aktienreihen aus der Forschung. Eigene Kurse lassen sich als CSV-, Excel- oder ODS-Datei hochladen.

Paperball Finance: Made & hosted in Europe

Paperball Finance wird von der 121 Apps GmbH in München entwickelt und betrieben. Anwendung und Datenbank laufen auf einem Server in Leipzig, die Sicherungen liegen verschlüsselt in Amsterdam, E-Mails verschickt ein Dienst aus Paris. Es gilt die DSGVO.

Wo eine gleichwertige europäische Technologie verfügbar war, wurde sie gewählt. Die Tabelle nennt jeden Dienst, der am Betrieb beteiligt ist oder Daten liefert, auch Dienste außerhalb der EU. Zu jedem Dienst steht, welche Daten von Nutzern er erhält.

DienstZweckSitz des AnbietersDaten von Nutzern
121 Apps GmbHEntwicklung und BetriebMünchen, DeutschlandVerantwortlicher nach DSGVO
Alfahosting (dogado)Server und DatenbankHalle (Saale), DeutschlandAlle Daten der Anwendung, Rechenzentrum in Leipzig
Backblaze B2SicherungenUSANur verschlüsselt, gespeichert in Amsterdam
Plausible Analytics (selbst betrieben)Besucherstatistik ohne CookiesKein externer Anbieter; läuft auf dem Server der Anwendung in Leipzig, DeutschlandAufgerufene Seite, verweisende Seite, Browser- und Gerätetyp; die IP-Adresse wird nur für einen täglich wechselnden Hash und die Zuordnung zu einer Region verwendet und nicht gespeichert
BrevoE-Mails und Bestätigungscodes per SMSParis, FrankreichE-Mail-Adresse, bei SMS die Telefonnummer
Stripe (Link)Zahlung, Rechnung und UmsatzsteuerDublin, Irland (Konzern in den USA)E-Mail-Adresse, Benutzer- oder Account-Name, sofern vorhanden, und interne Kennungen für Kundenkonto und Rechnung. Karten- und Kontodaten gibt der Nutzer direkt bei Link (Stripe) ein; Paperball Finance erhält sie nicht.
DeepLÜbersetzung der OberflächeKöln, DeutschlandKeine
Anthropic (Claude)Recherche von Stammdaten sowie Branchen- und Länderverteilungen von Fonds per Websuche; Übersetzung der OberflächeUSAKeine
Lizenzierter MarktdatenanbieterKurse, Ausschüttungen und Stammdaten von WertpapierenAußerhalb der EUKeine
FondsgesellschaftenVeröffentlichte Positionslisten ihrer Fonds für die Branchen- und Länderverteilung; veröffentlichte Stammdaten wie Kosten und RisikoeinstufungJe nach Fondsgesellschaft innerhalb oder außerhalb der EUKeine
ZentralbankenReferenzkurse für die Währungsumrechnung, Geldmarktzinsen, Renditen von Staatsanleihen und britische Aktienkurse, Pfundkurse und Verbraucherpreise ab 1871Deutschland und USAKeine
Offene Schnittstelle für WechselkurseStellt die Referenzkurse einer Zentralbank zum Abruf bereitOpen-Source-Projekt; ein Betreiber mit Sitz ist nicht ausgewiesenKeine
Deutsche, europäische und internationale StatistikstellenVerbraucherpreise für Deutschland für die Inflation aus der Kursgeschichte in Monte Carlo, die Rendite zehnjähriger deutscher Staatsanleihen ab 1956 und Goldpreise von 1960 bis 2009 für den langen Gold-Baustein, dazu die Börsenwerte der Länder ab 1975 für die historisch gewichtete WeltreiheDeutschland, Frankreich, Luxemburg und USAKeine
Wissenschaftliche DatensammlungenMonatsrenditen US-amerikanischer und deutscher Aktien ab 1871 und Jahresrenditen französischer, italienischer und japanischer Aktien für die langen Aktien-Bausteine in Monte Carlo, dazu Börsenwerte der Länder 1913–1970 für die historisch gewichtete WeltreiheDeutschland und USAKeine
121assist (121 Apps GmbH)Support-Chat auf der WebsiteMünchen, DeutschlandWas du in den Chat schreibst, die Sprache, die Adresse der Seite und der Seite davor sowie eine zufällige Kennung in deinem Browser. Keine Daten deines Paperball-Kontos.
OpenAIAntworten im Support-Chat: Suche in den Erklärtexten und SprachmodellUSAWas du in den Chat schreibst, zusammen mit passenden Abschnitten aus den Erklärtexten von Paperball
Google, Microsoft, LinkedIn, FacebookAnmeldung, wenn sie gewählt wirdUSAName und E-Mail-Adresse, nur bei dieser Anmeldung

Paperball Finance: Für wen es gemacht ist

Ambitionierte DIY-Anlegerinnen und -Anleger mit professionellem Anspruch

Menschen, die ihr Depot aus ETFs und Aktien selbst zusammenstellen und es mit Kennzahlen prüfen wollen, die auch in der professionellen Portfolioanalyse verwendet werden. Paperball Finance rechnet dafür alle Aufteilungen ihrer Wertpapiere in festen Schritten durch — mit Kosten, Steuern und Rebalancing.

Typische Fragen

  • Wie hätte mein Depot in der Vergangenheit abgeschnitten?
  • Wie groß wäre der maximale Drawdown gewesen — und wie lange hätte die Erholung gedauert?
  • Welchen Platz hätte die Aufteilung meines Depots unter allen Aufteilungen derselben Wertpapiere eingenommen?

FIRE: finanzielle Freiheit, früh in Rente

Wer lange spart, um früh aufzuhören, rechnet Sparphase und Entnahme in einem Durchlauf — in der Monte-Carlo-Simulation über 10.000 mögliche Verläufe, mit Zielvermögen und Beträgen in heutigem Geld.

Typische Fragen

  • In wie vielen simulierten Verläufen hätte ich mein Zielvermögen erreicht?
  • Welche Sparrate hätte mein Plan gebraucht, um in 90 % der Verläufe aufzugehen?
  • Hätte das Depot danach eine Entnahme über 40 Jahre und länger getragen?

Ruhestand & Entnahme

Wer im Ruhestand oder in einer Auszeit vom eigenen Depot leben will, rechnet einen Entnahmeplan durch — im Backtest mit der tatsächlichen Abfolge der Jahre und in der Monte-Carlo-Simulation über 10.000 mögliche Verläufe.

Typische Fragen

  • Hätte mein Depot eine jährliche Entnahme von 40.000 € getragen?
  • In wie vielen Verläufen wäre das Vermögen vor dem Ende aufgebraucht gewesen?
  • Was hätte ein Liquiditätspuffer in schwachen Jahren gebracht?
  • Wie hätte sich das Ergebnis bei 3, 4 oder 5 % Entnahme verändert?

Finanzberaterinnen und -berater

Paperball Finance richtet sich an Finanzberaterinnen und -berater sowie Financial Planner, die für jeden Mandanten eigene Portfolios und Szenarien durchrechnen. Jedes Mandantenkonto hat eine eigene Anmeldung, und seine Daten bleiben von den anderen Konten getrennt. PDF-Berichte tragen auf Wunsch das eigene Logo, die eigene Akzentfarbe und den eigenen Firmennamen. Welche dieser Funktionen enthalten sind, hängt vom Tarif ab. Die Beratung selbst bleibt bei der Beraterin oder dem Berater.

Typische Fragen

  • Wie hätten sich die Portfolios meiner Mandanten in Krisenjahren entwickelt?
  • Hätte der Entnahmeplan meines Mandanten 30 Jahre lang getragen?
  • Wie zeige ich das Ergebnis in einem Bericht mit meinem Logo?

Unternehmen und Integrationen

Paperball Finance richtet sich auch an Robo-Advisor, Finanzportale und FinTechs, die den Dienst aus eigenen Systemen nutzen wollen. Über den MCP-Server (Model Context Protocol), eine Schnittstelle für Programme und KI-Assistenten, starten eigene Systeme Backtests und Monte-Carlo-Simulationen und fragen Ergebnisse ab. Ein Webhook meldet einem eigenen System, dass ein Backtest fertig ist; für Monte-Carlo-Simulationen gibt es keinen. Widgets betten gespeicherte Portfolios und Ranglisten der Community-Backtests in fremde Webseiten ein. Eine öffentliche REST-API hat Paperball Finance derzeit nicht.

Typische Fragen

  • Können wir Backtests und Monte-Carlo-Simulationen aus unserem System starten?
  • Wie betten wir Portfolios und Ranglisten in unser Portal ein?

Paperball Finance: Funktionen je Tarif

FunktionPlusKostenlosProTeamProfessional
Credits und Mengen
CreditsKostenlos bekommst du einmalig ein Startguthaben, das 12 Monate gilt. In den Abos kommen die Credits jeden Monat neu und verfallen am Monatsende, ohne Übertrag. In den Tarifen für Accounts ist es ein Guthaben für den ganzen Account, das du als gemeinsamen Topf oder in festen Anteilen verteilst.15.000 im Monat20.000 einmalig60.000 im Monat200.000 im Monat600.000 im Monat
Backtest, Simulation oder AktualisierungWas ein Vorgang kostet, in jedem Tarif gleich: ein Backtest 1.000 Credits, eine Monte-Carlo-Simulation 1.000, ein Tag Aktualisierung 1.000. Eine Aktualisierung bringt Watchlist und gespeicherte Portfolios einmal am Tag auf den neuen Stand, egal wie viele Wertpapiere darin stehen; ohne neue Kurse kostet sie nichts.1.000 Credits1.000 Credits1.000 Credits1.000 Credits1.000 Credits
Credits nachkaufenPakete mit 5.000 bis 130.000 Credits, ab 5 €, ohne Verfall — je größer das Paket, desto günstiger der Credit. Verbraucht wird zuerst der Monat, dann das Startguthaben, dann Gekauftes.enthaltenenthaltenenthaltenenthaltenenthalten
PlätzeWie viele Personen im Account arbeiten, du eingeschlossen. Offene Einladungen zählen mit.111525
MandantenkontenFür Vermögensberater und Family Offices: ein eigenes Konto mit eigener Anmeldung für jeden Mandanten. Du wechselst ohne Passwort hinein; die Daten bleiben je Mandant getrennt.nicht enthaltennicht enthaltennicht enthalten525
Wertpapiere je BacktestWie viele Wertpapiere du für einen Backtest gleichzeitig auswählst, um ihre Aufteilung mit den höchsten Kennzahlen zu finden. Wie viele Aufteilungen dabei entstehen, siehst du vor dem Start; liegt die Zahl über der Obergrenze, startet der Backtest nicht.8881215
Schrittweite der Gewichtungen im BacktestDie feinste Schrittweite, in der ein Backtest die Anteile verteilt. Bei 5 % prüft er 21 Werte je Wertpapier (0, 5, 10 … 100 %); gröber geht immer.5 %5 %5 %5 %5 %
Eigene Backtest-SetsWie viele eigene Backtest-Sets du anlegen kannst — z. B. „ETF-Welt“, „Tech-Aktien“, „Anleihen“. Die Test-Wertpapiere stehen zusätzlich bereit und zählen nicht mit.10101050100
Gespeicherte ErgebnisseJeder Backtest legt sein Ergebnis ab. Ist die Grenze erreicht, startet ein neuer Backtest erst, wenn du ein altes Ergebnis löschst.10020100100100
Gespeicherte PortfoliosPortfolios, die du dir aus einem Backtest-Ergebnis in „Meine Portfolios“ merkst.100100100100100
Wertpapiere in der WatchlistWie viele Wertpapiere deine Watchlist hält. Die Test-Wertpapiere und Wertpapiere aus Ordnern, die andere im Account mit dir teilen, zählen nicht mit.1.0002002.0002.0005.000
API-Aufrufe im MonatMit einem API-Schlüssel verbindest du Paperball mit einem KI-Assistenten, der das Model Context Protocol (MCP) unterstützt. Er kann dann für dich Backtests starten, Ergebnisse abfragen und Wertpapiere und Kurse hinzufügen. So viele Aufrufe sind im Monat enthalten.25.0001.00025.00050.000100.000
Rechnen
Backtest mit Steuern und GebührenJeder Backtest rechnet mit Ordergebühren, Ausschüttungen und den Steuerregeln deines Landes und findet die Aufteilung deiner Wertpapiere mit den höchsten Kennzahlen.enthaltenenthaltenenthaltenenthaltenenthalten
Monte Carlo auf eigenen PortfoliosAus echten Monatsrenditen entstehen 10.000 mögliche Verläufe — für deine gespeicherten Portfolios, einen eigenen Anlagemix oder ein Portfolio aus den Community-Backtests, mit deinem Startkapital, Sparplan und Entnahmeplan, auf Wunsch mit Steuer.enthaltenenthaltenenthaltenenthaltenenthalten
Spar- und EntnahmeplanRechne regelmäßige Einzahlungen und Entnahmen ein — einen festen Betrag mit Inflationsanpassung oder einen Prozentsatz vom Wert, nach Verkaufskosten und Steuer, auf Wunsch mit verzinstem Liquiditätspuffer.enthaltenenthaltenenthaltenenthaltenenthalten
Watchlist und Portfolios aktualisieren, auch täglichWatchlist-Ordner und Portfolio-Listen täglich, wöchentlich oder monatlich auf den neuen Stand bringen, auf Wunsch mit E-Mail. Ein Tag Aktualisierung kostet 1.000 Credits, für Watchlist und Portfolios zusammen.enthaltenenthaltenenthaltenenthaltenenthalten
Kurse und Verteilungen aus DateiEigene Kurse aus einer CSV-, Excel- oder ODS-Datei hochladen und für einen Fonds eine eigene Aufteilung nach Branchen und Ländern hinterlegen.enthaltenenthaltenenthaltenenthaltenenthalten
Ergebnisse und Zugang
Excel- und PDF-ExportErgebnisse und Portfolios als Excel- oder ODS-Datei speichern und als druckfertigen PDF-Bericht mit Portfolios, Kennzahlen und Wertpapier-Liste.enthaltenenthaltenenthaltenenthaltenenthalten
Bericht per E-MailNach jeder geplanten Aktualisierung schickt dir Paperball auf Wunsch einen Bericht über deine Watchlist-Ordner und Portfolio-Listen.enthaltenenthaltenenthaltenenthaltenenthalten
Community-BacktestsÖffentliche Community-Backtests ansehen und eigene Portfolios dort zeigen — oder dein Profil privat halten.enthaltenenthaltenenthaltenenthaltenenthalten
API und KI-AssistentenAPI-Schlüssel anlegen und KI-Assistenten wie Claude oder ChatGPT mit Paperball verbinden.enthaltenenthaltenenthaltenenthaltenenthalten
Für Kunden und Teams
Für Kunden rechnenFür Kunden rechnen statt nur für dich: Mandantenkonten anlegen und Backtest-Sets mit dem Namen eines Mandanten beschriften.nicht enthaltennicht enthaltennicht enthaltenenthaltenenthalten
PDF mit eigenem LogoFür Vermögensberater und Family Offices: PDF-Berichte mit deinem Logo, deiner Akzentfarbe und deinem Firmennamen in der Fußzeile.nicht enthaltennicht enthaltennicht enthaltenenthaltenenthalten
Gemeinsame Ordner und Credit-TopfKolleginnen und Kollegen einladen, Watchlist-Ordner teilen und aus einem gemeinsamen Credit-Topf rechnen, als Topf oder in festen Anteilen je Person.nicht enthaltennicht enthaltennicht enthaltenenthaltenenthalten
Übersicht über alle MandantenEine Seite mit allen Mandantenkonten und wie viele Backtest-Sets, Backtest-Ergebnisse und Portfolios jedes hat.nicht enthaltennicht enthaltennicht enthaltenenthaltenenthalten

Mengen und Merkmale je Tarif stammen aus dem aktuellen Tarifkatalog; die Preise stehen auf der Preisseite.

Paperball Finance: Abgrenzung

Was Paperball Finance nicht ist

  • Keine Anlageberatung, Anlagevermittlung oder Finanzportfolioverwaltung im Sinne des WpIG/WpHG; es gibt keine Kauf-, Verkaufs- oder Halteempfehlungen.
  • Kein Broker, keine Bank und kein Robo-Advisor: Es werden keine Wertpapiere gehandelt, kein Depot geführt und kein Vermögen verwaltet.
  • Kein Papierdepot zum Üben von Orders (Paper Trading): Paperball Finance rechnet Portfolios über ganze Zeiträume, nicht einzelne Käufe.
  • Keine Prognose: Backtests und Monte-Carlo-Simulationen werten historische Kurse aus. Die Rangfolge der Aufteilungen nach einer Kennzahl gilt nur für den gerechneten Zeitraum. Werden sehr viele Aufteilungen auf derselben Kurshistorie verglichen, steht oben, was zu genau dieser Historie passte (Überanpassung, englisch Overfitting). Je mehr Aufteilungen verglichen werden, desto größer ist der Anteil des Zufalls an der Spitze der Rangfolge. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Wertentwicklungen.
  • Keine Steuerberatung: Die Steuermechanik ist eine Näherung mit Sätzen, die der Nutzer selbst einträgt.

Nicht zu verwechseln mit

paperball.news
Nachrichtenangebot unter derselben Marke und vom selben Betreiber — mit eigener Anwendung und eigener Datenbank. Paperball Finance enthält keine Nachrichten.
paperball.ai
KI-Arbeitsplattform für Unternehmen vom selben Betreiber — ohne Bezug zu Wertpapieren oder Backtests.

Paperball Finance: Häufige Fragen

Was kostet Paperball Finance?

Der Tarif „Kostenlos“ ist dauerhaft kostenlos und braucht keine Zahlungsdaten. Wer sich registriert, bekommt zum Start 20.000 Credits, 12 Monate gültig. Eigene Wertpapiere gibt es in jedem Tarif: über 80.000 per ISIN oder Kürzel, dazu eigene Kurse aus Dateien. Die Tarife unterscheiden sich in den Credits im Monat und darin, ob ein Team und Mandantenkonten dazugehören. Kosten in Credits je Vorgang: Backtest 1.000, Monte-Carlo-Simulation 1.000, ein Tag Aktualisierung 1.000. Weitere Credits gibt es im Abo (Plus, Pro, Team und Professional) oder einzeln ab 5 €; einzeln gekaufte verfallen nicht. Die Preise stehen auf der Preisseite und enthalten die Umsatzsteuer.

Gibt Paperball Finance Anlageempfehlungen?

Nein. Paperball Finance zeigt, wie sich Aufteilungen in der Vergangenheit entwickelt hätten, und empfiehlt nicht, was jemand kaufen oder verkaufen soll. Anlageentscheidungen trifft jeder selbst.

Wo liegen die Daten von Paperball Finance?

Anwendung und Datenbank von Paperball Finance laufen auf einem Server in Leipzig, Deutschland. Die Sicherungen liegen verschlüsselt in Amsterdam. Betreiber ist die 121 Apps GmbH in München; es gilt die DSGVO. Einzelne Daten gehen an weitere Dienste, zum Beispiel für Zahlung und E-Mail-Versand; die Tabelle der Dienste auf dieser Seite nennt jeden mit seinem Sitz.

Sind Backtests in Paperball Finance öffentlich?

Nein. Backtests bleiben privat, bis jemand die Veröffentlichung in den Community-Backtests selbst einschaltet — und sie lässt sich jederzeit wieder ausschalten.

Hat Paperball Finance eine API?

Eine öffentliche REST-API hat Paperball Finance derzeit nicht. Programme und KI-Assistenten greifen über den MCP-Server (Model Context Protocol) zu und melden sich mit einem API-Schlüssel an. Ist ein Backtest fertig, kann Paperball Finance das als signierten Webhook an eine HTTPS-Adresse des Nutzers melden. Gespeicherte Portfolios und Ranglisten der Community-Backtests lassen sich als Widget in fremde Webseiten einbetten.

Kann ein KI-Assistent Paperball Finance nutzen?

Ja. Über den MCP-Server (Model Context Protocol) kann zum Beispiel Claude mit einem API-Schlüssel Backtests und Monte-Carlo-Simulationen starten und Ergebnisse abfragen. Wie viele Aufrufe im Monat enthalten sind, hängt vom Tarif ab.

Paperball Finance: Weiterführende Informationen